Interface und Koffer

25 09 2008

In 2 Tagen werde ich wie angekündigt nach Dublin fliegen, also packe ich langsam schon die Koffer, das Problem Internet ist auch schon gelöst.

Dublin, Blick aus dem Fenster

Dublin, Blick aus dem Fenster

Meine neuerworbenen Mailer machen mehr Mühe als geahnt da die Interfaces nur teilweise funktioniern.

Ist schon eine ganze Menge Arbeit, irgendwie macht es Spass aber leider sind anscheinend von knapp 200 Usern nur vier wirklich daran interessiert Geld zu verdienen.

Gestern habe ich eine Mail versendet die zu einem Banner führte, die User hätten nur den Banner klicken müssen aber das war anscheinend zuviel Stress, von 100 Usern haben 4 geklickt.

Ok wollte was anderes versuchen, habe 2 Bonusaktionen verschickt bei welchen die User für die sign up 40 cent und 50 cent kassieren konnten, der nächste Schlag ins Wasser, von 160 Usern haben 2 mitgemacht.

Was ich nicht so richtig verstehe ist warum Menschen ihre Zeit vergeuden, wenn ich mich entscheide mich bei einem Paidmailer einzutragen versuche ich da soviel Geld wie möglich in kürzester Zeit zu machen.

OK, wenn meine User nicht den Drang zum verdienen haben kann ich die Sache ja etwas ruhiger angehen.

Habe heute ein paar Mails verschickt und weitere Banner hochgeladen, morgen werde ich versuchen noch mehr Interfaces aktiv zu bekommen und wenn ich in Dublin bin werde ich mich um internationale Anbieter kümmern und schauen, dass ich mehr User finde und dies möglichst auch auf internationaler Ebene.

Ich freue mich schon auf Dublin und all die Freunde die ich endlich wieder sehen werde, die Pubs und die Musik.

Klar ist es irgendwie ein komisches Gefühl Marbella zu verlassen, der Sommer ist zu Ende und auch das weckt ein etwas seltsames Gefühl.

Die Freund welche ich in Marbella lasse treffe ich Weihnachten in Rom wieder und auch ein Treffen im Frühling am Wenzelplatz in Prag ist schon angesagt.

Aber jetzt erstmal Dublin.





Arbeiten mit Paidmailern

23 09 2008

Wie üblich sehen die Dinge einfacher aus als sie dann sind.

Ein guter Freund hat mir seine drei Paidmailer angeboten da er mit der Paid4Szene nicht klarkommt.

Irgendwie haben mich Paidmailer schon immer interessiert, ich nahm sein Angebot an und die Paidmailer gingen zum sympolischen Euro über den Tisch.

Gerade hatte ich den Usern eine Mail geschickt und ihnen von der Übernahme zu erzählt als auch schon die ersten Beschwerden bei mir eingingen.

Klar konnte ich nichts für die Gründe der Anmache da ich die Mailer ja noch nichtmal richtig angeschaut hatte aber was mich wirklich sprachlos liess war der harte Ton mit dem ich angemacht wurde.

Ich kam mir nicht wie der neue Besitzer von drei Paidmailern vor sondern wie Der aus der letzten Reihe welcher jetzt endlich den Willen der Autoren dieser Mails umsetzen muss.

Ehrlich gesagt schloss ich meinen Mailaccount und rief Erich der mir die Paidmailer verkauft hatte an.

Wir trafen uns auf ein Bier und er erzählte mir, dass dieser Umgangston einer der Gründe ist weshalb er sich der Paidmailer entledigen wollte.

Wir schauten uns dann die Paidmailer gemeinsam an und er erklärte mir alles nochmal.

Als ich wieder Mut gefasst hatte versuchte ich möglichst gelassen und freundlich auf die Mails zu antworten.

Um weiteren Angriffen vorzubeugen machte ich mir ein Konzept was ich zu ändern habe und wie ich die Mailer führen möchte, verfasste einen Newsletter und verschickte diesen an alle User,

Leider musste ich feststellen, dass Newsletter schreiben bei meinen Usern als ein Akt von Selbstbefriedigung angesehen wird.

Es wurde wohl auf meinen Newsletter geantwortet aber man bezog sich nicht auf den Inhalt sondern stellte Forderungen die mehr als unrealisierbar sind.

Ich entschloss mich meinen Weg zu gehen, schloss insgesamt über 70 Accounts von Usern die inaktiv waren, entfernte alle Mails die sehr schlecht bezahlt waren und schaffte die Basis um mit den Paidmailern Geld zu verdienen und die User verdienen zu lassen.

In einem Newsletter erklärte ich den Usern was ich warum gemacht habe.

Ich bekam 5 Antworten auf meinen Newsletter, vier der Autoren hatten meinen Newsletter nicht gelesen und stellten Fragen welche ich im Schreiben das sie beantworteten ausführlich erklärt hatte.

und

juhuuu es kam Artur, ein User dessen Account zeigt, dass er immer sehr aktiv am Geschehen der Mailer teilgenommen hat, ja er fand ein paar ermutigende Worte.

Kaum zu glauben, ca. 200 User und Einer findet sogar ein freundliches Wort.

Den Grossteil meiner Webprojekte habe ich von Jemandem gekauft, muss aber gestehen, dass ich bis jetzt Überall gut aufgenommen wurde und Bereitschaft zur Zusammenarbeit gefunden habe.

Ich war vorgewarnt, dass die Paid4Szene unheimlich hart sein soll aber so habe ichs mir dann doch nicht vorgestellt.

Trotzdem werde ich mit den Mailern weitermachen, versuchen etwas humane Züge reinzubringen und natürlich schnell mit den aktiven Usern Geld zu verdienen.

 





Nach Dublin um Freunde zu treffen

23 09 2008

Nach einem herrlichen Sommer in Marbella ist mir der Gedanke gekommen mich in Dublin mit Freunden zu treffen.

Pub in Dublin

Pub in Dublin

 

Ich weiss selbst nicht so genau wie mir gerade Dublin in den Sinn kam, war der Gedanke auf einmal da und der Wunsch wiedermal Dublin zu sehen wurde immer stärker.

Ich rief ein paar Freunde in Rom, LondonPrag usw. an und wir einigten uns darauf uns am kommenden Wochenende in Dublin zu treffen.

Guiness in Dublin

Guiness in Dublin

 Sollte ich irgendwann entscheiden mich an einem ganz bestimmten Ort niederzulassen werde ich Dublin in die engere Wahl ziehen.

Ähnlich wie in England kann man in Irland sehr einfach und mit wenig Geld eine Ltd. eintragen, man zahlt weniger Steuern als in England und Irland hat mit das höchste Wirtschaftswachstum Europas.

Romantisches Dublin

Romantisches Dublin

 Nicht, dass der Sommer in Marbella nicht herrlich gewesen wäre, habe auch Freunde wie Erich, Marco, Franco usw. wieder gesehen welche ich seit Monaten nur am Telefon gehört hatte aber jetzt freue ich mich auf Dublin.

In Marbella habe ich von Erich für 1 Euro drei Paidmailer gekauft, etwas ganz Neues für mich, hatte noch nie mit der Paid4szene zu tun ausser ein paar Paidmails zu buchen um meine Links zu bewerben.

Nach meinen ersten Versuchen mit Mails versenden, Banner einzubauen und ähnlichem habe ich angefangen die Paidmailer etwas umzubauen damit sie bald auch etwas Gewinn abwerfen, ist wohl noch manchmal etwas Unsicherheit da macht aber richtig Spass.

Ausserdem passen die Paidmailer in mein Konzept da ich Sie von überall aus betreiben kann.

 





Amerika und die lieben Amerikaner

22 09 2008

Irgendwie wird Amerika immernoch als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und die Amerikaner als recht ungebildet und etwas irre angesehen.

Es ist schon etwas dran an der Sache, Amerika bietet doch schon wesentlich mehr Möglichkeiten als unser geliebtes Europa, natürlich ist etwas mehr Flexibilität verlangt und auch die Risiken sind etwas höher.

Dass der Wall Street Bulle nun doch schon etwas in die Knie gegangen ist zeigt auch, dass es in Amerika doch schon eine ganze Menge Menschen gibt die recht gerne etwas übertreiben.

Es gibt aber auch eine andere Sicht der Vereinigten Staaten, es ist wesentlich einfacher etwas auf die Füsse zu stellen, die Bürokratie ist in den USA weniger schwerfällig, alles etwas gelassener.

Ich habe viele Menschen getroffen die glaubten Amerika zu kennen aber ich glaube nicht, dass man Amerika oder die Amerikaner kennen kann, man sollte jedoch mal eine Tour durch Amerika gemacht haben.

New York ist ein Universum, mit einer Vielfalt von Rassen, Mischungen und Kulturen, wer sich in NY umschaut bekommt einen Vorgeschmack auf das was ihn in den Staaten erwartet und trotzdem gibt es nichts vergleichbares.

New Orleans war eine andere Welt die mich magisch anzog, ganz anderst sind Texas oder New Mexico, und trotzdem fühle ich mich auch von diesen Realitäten magisch angezogen.

Amerika hat in den letzten Jahren viel verloren, der Niedergang dieser Weltmacht ist spürbar geworden, wenn man die vielen geräumten Häuser sieht deren Besitzer nicht mehr bezahlen konnten, wenn man die allgemeine Verarmung in den Staaten wahrnimmt, kommt ein seltsames Gefühl auf.

 








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